Der Streikaufruf der Gewerkschaft ver.di stellt eine unnötige Eskalation der Tarifverhandlungen dar, die ihren Auftakt am 19.01.2026 in Potsdam hatten.
Die im Vorfeld des Streiktages geäußerte Kritik, die Arbeitgeber würden sich nicht mit den Forderungen der Gewerkschaft auseinandersetzen, weisen die Arbeitgeber entschieden zurück. Die kommunalen Arbeitgeber sind bereit die guten Arbeitsbedingungen in den Nahverkehrsunternehmen auch weiterhin zu erhalten und im Interesse aller Beschäftigten weiterzuentwickeln. Angesichts der gewerkschaftlichen Forderungen sollte es allerdings nachvollziehbar sein, dass Gegenpositionen bezogen werden, die im Kern Leistung anerkennen und nicht unproduktive Zeiten belohnen.
„An der Ausgangslage und den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden Streiks nichts ändern. Verhandlungen werden wir nur am Verhandlungstisch erfolgreich abschließen können. Der KAV Brandenburg wird die Verhandlungen auch zukünftig wertschätzend und ergebnisorientiert führen.“ so Jens Schubert, Geschäftsführer des Kommunalen Arbeitgeberverbandes Brandenburg.
Die vollständige Pressemitteilung des KAV Brandenburg vom 30. Januar 2026 finden Sie hier.